Runnin‘ von Naughty Boy mit Beyoncé und Arrow Benjamin

Wind und Gewitterrumpeln, das sich in Blubberblasen auflöst, ein synthetischer Schrei, dann der erste Akkord, das Nachklingen abgewartet, der nächste, ihre Stimme setzt ein.
Nicht verzweifelt, nicht zaghaft, nicht zögernd, sondern bestimmt und doch zugleich weich. „Chasing you“, nur noch ein Hauch.
Nackte Fußsohlen, die über Marmor laufen, „runnin‘, runnin‘“, läuft sie vor sich selbst weg. Sie rennt und rennt, bis nur noch ihre Stimme übrig bleibt, keine Begleitung, kein Synthesizer, nur noch sie, denn „if I lose myself, I lose it all.“ Er wiederholt ihre Klage, will nicht länger laufen, sich verlieren, ist bereit, sich der Welt zu stellen, „to face it all“. Ihre Stimmen winden sich umeinander, „together we‘ll win it all.“ Sie wechseln sich ab, doch am Ende bleibt sie übrig.

Und dort, am Fluchtpunkt, wartet sie bereits und sie hat sich gefunden.
Foto: Palast von Monserrate in Sintra, Portugal und hineinmontiert sitzende Frau aus dem Museum of Modern Art in Dubrovnik, Kroatien.

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